©2019 by kleiner Wachrüttler

Über mich und meinen kleinen Wachrüttler ...

Salut, hello, hallo :)!

Danke, dass du da bist.
Der 6. November 2017 war und ist für mich der Tag, an dem ich aufwachte.

 

Seit etwas mehr als einem Monat hatte ich meinen Master in der Tasche, war zurück nach Berlin zu meinem Freund und meiner Familie gezogen und wollte jetzt im Berufsleben durchstarten.
Doch dann hatte ich am Ende des ersten Monats als Vollzeitangestellte plötzlich linksseitige Kopfschmerzen und etwas später eine Art milchigen Film über dem linken Auge. Als das nicht wegging, beschloss ich, zum Augenarzt zu gehen und dachte, dass er mir irgendwas verschreibt und dann wäre alles wieder gut.
Pustekuchen!


Sie konnte nichts finden und schickte mich – heute muss ich sagen Gott sei dank – zur Augenklinik. Dort konnte man auch nichts finden und so kam ich zur neurologischen Ambulanz, wo mir der Arzt eröffnete, ich müsste ein paar Tage im Krankenhaus bleiben, damit sie ein paar Tests machen können. Ein paar Tränen und einige Überzeugungskünste seitens des Arztes später wurde ich im Vivantes stationär aufgenommen.
Es folgten verschiedene Tests und Untersuchungen (MRT, VEP, Lumbalpunktion), bis mir am Montag, den 6. November 2017, die Oberärztin mitteilte, dass ich „wahrscheinlich MS habe, aber man es noch nicht offiziell sagen kann.“


Es folgte eine Zeit unter Schock, voller Euphorie und neuer Lebensfreude, sehr tiefer Tiefs, erneuter Höhenflüge und tränenreicher Tage.

Die Idee für diesen Blog hatte ich bereits im November, kurz nach der Diagnose. Doch erst ein halbes Jahr später habe ich den Mut gefasst, in die Tasten zu hauen und meine Gedanken mit dir zu teilen.


Auf diesem Blog findest du Einblicke in meine Achterbahnfahrt seit der Diagnose MS. Ich gebe dir sozusagen einen ungeschminkten Einblick in mein Leben mit diesem kleinen Wachrüttler.


Fühl' dich ganz herzlich willkommen und hab‘ einen wundervollen Tag :)!

Was mich begeistert

1

Philosophie

2

emotionale Texte

3

Menschen ihre Ängste nehmen